Dom

Technik und ich, wir... mögen uns

Description:

Name : Dominic Toretto aka “Dom”, geboren als Connor Francis O´ Murphy
Geburtstort : Astoria, New York
Geburtstag : 13. April 1989
Geschlecht : männlich
Größe : 1,81 m
Gewicht : 75 kg
Haarfarbe : dunkelbraun-rot
Augenfarbe : braun mit goldenen Sprenkeln

Körperliche Merkmale

Durch das Training seitens seines Vaters in Kindheit und Jugend und die spätere Ausbildung beim USMC samt Spezialausbildung zu den Recon Marines (Fachgebiet Aufklärung) ist Dom körperlich in ausgezeichneter Form. Seine körperlichen Anlagen haben dafür gesorgt daß er, statt körperlich bullig zu wirken, eher drahtig und durchtrainiert ist. Gleichwohl wäre er ohne Schwierigkeiten in der Lage, an einem (natürlich normal menschlichen) Marathonlauf teilzunehmen und auch Chancen auf den Sieg zu haben.
Seine Lehrgänge bei den Marines (und die Tatsache, daß sein Vater Ihn in dieser Hinsicht schon früh übte und er ohnehin einen gewissen Faible für Kampfsport hatte) sorgten nicht nur dafür, daß er im waffenlosen wie im bewaffneten Kampf ein (für einen durchschnittlichen Menschen) äußerst gefährlicher Gegner ist (er ist ein ausgezeichneter Nahkämpfer und Schütze, trägt unter anderem auch das Scharfschützenabzeichen), er weiß es und strahlt dieses Wissen auch aus. Auf jemanden, der Ihm beispielsweise in einer Bar begegnet, wirkt er wie ein Tiger, wie 80 kg pure, kontrollierte Gewalt, die nach einem Grund suchen, zu eskalieren.
Der trainierte, erfahrene Kämpfer erkennt in Dom einen gleichgesinnten, quasi eine Art Waffenbruder.
Zudem war schon vor dem Erwachen seiner Mutantenkräfte absehbar, daß er einmal ein verdammt harer Knochen werden würde, den nichts so schnell klein kriegt.

Trotz dieses gefährlich wirkenden Auftretens (das durchaus abschreckend wirken kann) ist Dom nicht dumm. Seine Intelligenz äußert sich nicht in gepflegtem und eloquentem Auftreten (alleine durch die Tatsache, daß er mehrere Jahre als Streetracer getarnt verbrachte, war dafür nicht sehr förderlich. Gewisse Angewohnheiten legt man nur schwer ab), doch ist er ein durchaus gewiefter Taktiker und erfasst intutitv Situationen in ihrer Gesamtheit. Durch seinen, teilweise äußerst schmerzhaften, Werdegang ist er es gewohnt, Schmerzen zu ertragen, die einen gewöhnlichen Menschen ausschalten würden und kann einem durchschnittlich begabten Psioniker durchaus eine Weile Widerstand leisten, was meistens genügt, um diesen körperlich anzugehen.

Sein Training verleiht Ihm zudem eine überdurchschnittlich hohe Reaktionsgeschwindigkeit, die mit der eines Piloten vergleichbar ist (tatsächlich konnte er in seiner Zeit im Marine Corps Air Ground Combat Center dank guter Beziehungen zu einigen Piloten neben seiner Ausbildung zum Piloten, die er in seiner Freizeit absolvierte, auch einige Kampfjets und Hubschrauber fliegen), was Ihm in den verschiedensten Situationen sehr nützlich war und wohl auch werden wird.

Kräfte

In Dom´s Jugend manifestierte sich schon früh sein Talent für Basteleien aller Art. Sei es das Modellflugzeug, dessen Propeller sich dann doch drehte, der kaputte Toaster, der auf einmal doch wieder funktionierte oder der Oldtimer des großen Bruders, den niemand reparieren konnte, doch der am nächsten Morgen (ganz im Stil der Muscle Cars) blubbernd ansprang, er konnte einfach alles reparieren. Nachdem er dieses Talent seinem Vater und seinen Brüdern offenbarte, hatte er seinen Sptznamen weg. Sie nannten Ihn nur noch MacGyver. Er bekam zum zwölften Geburtstag sogar ein echtes Schweizer Taschenmesser.
Immer mal wieder fragten Ihn seine Brüder, später seine Vorgesetzten, wie er das schaffte, was er eben schaffte. Er konnte es Ihnen nie beantworten. Eines Abends im Jahre 2009, als die New York Yankees die Major League Series gewannen, versuchte er es in betrunkenem Zustand einem gleichfalls betrunkenen Kameraden zu erklären (frei übersetzt aus dem Betrunkenen): “Weißt Du, es ist, als würden die Autos und Motorräder und Flugzeuge… irgendwie mit mir sprechen. Sie werden in die Werkstatt gebracht, ich lass sie an, hör mir den Motor an und… naja, ich weiß, wo das Problem liegt!”

Nach seinem (folgenschweren) Unfall offenbarte sich, daß Dom nicht nur aus ziemlich hartem Holz geschnitzt war, sondern auch über eine außergewöhnlich hohe Heilungsrate verfügte. Verbrennungen, die jeden anderen getötet hätten, verheilten bei Ihm innerhalb weniger Stunden, sogar seine Körperbehaarung regenerierte, was Ihn sicherlich am meisten überraschte. Als direkte Folge davon nahm er an einem militärischen Versuchsprogramm teil, welches 98% seines Körpers durch Adamantiumnaniten ersetzte.

Diese Naniten wurden dank der Intervention von Mr. Sinister irgendwann entfernt und kurz darauf, in einer doch ziemlich unerfreulichen Situation, offenbarte sich ein weiteres Stück von Dom´s genetischem Potential. Zwei Mutanten namens Backbreaker und Avenger öffneten die die Regenerationsröhre, in der Dom gerade dabei war, seinen Körper wieder aufzubauen und wollten sich für vergangene Niederlagen rächen. Leider hatten sie die Rechnung ohne den Wirt gemacht.
Avenger lag ausgeknockt am Boden (der Mangel an Beinen bedeutet nicht Wehrlosigkeit) und Backbreaker hob Ihn gerade über den Kopf, um seinen Namen in die Tat umzusetzen, Dom sauste auf sein Knie zu und KRACH, ein stechender Schmerz fuhr durch Dom´s Rückgrat, er wurde zu Boden geschleudert… doch irgendwie… ein kurzer Check, Arme und Beinstümpfe konnte er bewegen, sein Rücken tat zwar höllisch weh, aber Backbreaker´s Gesicht war vor Schmerzen verzerrt und während dieser sich sein Knie hielt, starrte er Dom mit vor Hass verzerrtem Gesicht an.
Dom jubelte innerlich auf. Da vorne lag Avenger, einer der gefährlicheren Mutanten aus Mr. Sinister´s Marauder-Team, mit einer wunderschönen Beule mitten auf der Stirn. Und hier krümmte sich Backbreaker, riesig groß, stark genug, einen Laster zu werfen, hielt sich sein Knie und seine Brust rauchte noch vom Inhalt des Laborbechers, den Dom nach Ihm geworfen hatte. Nicht Dom´s Rückgrat war gebrochen, sondern Backbreaker´s Knie.
Dom griff sich einen Rolltisch, um Ihm damit den Rest zu geben, als er es bemerkte: Er spürte zwar den Tisch und konnte ihn auch festhalten, aber zwischen seiner Hand und dem Tischbein war eine deutliche Lücke.
“Verdammt!”, grinste er in sich hinein, “wer braucht schon ein Raumschiff, um einen Schild zu haben?!”
“Hey, Backbreaker! Wenn Du mich schon ohne Beine und in Überzahl nicht besiegen kannst, was machst Du dann erst, wenn ich komplett wieder da bin?!”
Und dann ging der Spaß erst richtig los! Seine Leute stürmten den Raum und gaben dem sich gerade wieder erhebenden Avenger und dem verwundeten Backbreaker den Rest. Lichtschwert und flammende Handgelenkklingen lieferten sich einen wilden Tanz, der mit dem Untergang der Flammen endete.
Und über all dem war eine Stimme, die rief: “Ihr beiden bringt Dom hier raus und die anderen suchen Donnie!”…

Carmelita kam auf Ihn zu und legte Ihm die Hände auf die Beinstümpfe, die mittlerweile bis dicht unter die Knie gewachsen waren.
“So geht es schneller, Amigo!”
“Keine Sorge, ich krieg das schon hin. Immerhin regeneriere ich noch!”
“Ja, aber wir brauchen Dich hier und jetzt voll einsatzbereit”, wandte Ayleen ein und nickte Carmelita zu, die die Augen schloss und sich konzentrierte. Dom konnte zusehen, wie seine beiden Beine in rapider Geschwindigkeit nachwuchsen… Beine aus Fleisch und Blut.
Er hatte sich zu sehr daran gewöhnt, einen Körper aus nahezu unzerstörbarem Material zu besitzen, sodaß dieser Anblick jetzt eher schockierend wirkte, doch irgendwo in seinem Hirn schien es zu klicken. Ein logischer Teil seines Verstandes wandte ein, daß ein Körper aus Fleisch und Blut zwar leichter zu töten war, aber zum einen war er noch nie leicht zu töten gewesen und zum anderen hatte er immer noch seine Regenerationskräfte.
Dieser logische Aspekt seines Verstandes zählte ihm mit akribischer Genauigkeit auf, daß er dank seines neuen Schutzschildes nun wesentlich vielseitiger sein würde (schließlich wußte er seit Invisible Woman von den Fantastic Four, daß man Kraftfelder nicht nur zum Schutz anwenden konnte), er würde fliegen können, sich vor wesentlich mehr Dingen schüzen können als mit seinem bisherigen Körper, vielleicht sogar Energiekonstrukte erschaffen und zudem…
Die Liste der Möglichkeiten schien endlos zu sein. Und während dieser Teil seines Verstandes beständig weiter aufzählte, überlegte sich ein anderer Teil, der eher selbstanalytisch veranlagt war, daß irgendetwas passiert sein mußte. Er war schon vorher nicht dumm gewesen, aber DIESE klare Sicht der Dinge hatte er vorher nicht besessen. Und seit wann analysierte er sich eigentlich selbst?

Die jungen Mutanten wurden in Teams aufgeteilt, die den Stützpunkt durchkämmen, Equipment zerstören, Gegner ausschalten und letztlich Donnie finden sollten. Dom hielt sich mit Carmelita hinten, während Ayleen, John und Eric voran gingen.
Nach ein paar hundert Metern kamen sie an eine Aufzuganlage, durch die vier Aufzüge zur Verfügung standen. John drückte den Rufknopf und kaum daß eine der Kabinen angekommen war, riss er sie telekinetisch aus dem Schacht.
“Aufzüge sind computergesteuert und wir wären ein leichtes Ziel”, sagte er.
Während die anderen diskutierten, wie man jetzt wen nach unten schaffen sollte, kam Dom eine Idee. Er konzentrierte sich auf den Aufzugsschacht… und betrat diesen dann, sicher auf der Kraftfeldplattform stehend, die er soeben erschaffen hatte.
Ayleen wollte lieber auf Ihre eigenen Flugfähigkeiten vertrauen, doch die anderen betraten nach und nach das Kraftfeld und langsam sanken sie ein Stockwerk tiefer…

Eine krallenbewehrte Hand brach durch das Sicherheitsglas des Bruttanks. Das monsterartige Wesen erwischte, von Beast Mistress getrieben, Ayleens ungeschütztes Gesicht, die nicht mehr in der Lage war, diesem Hieb zu entgehen und schwer getroffen zu Boden sank.
Während sich die anderen auf Beast Mistress konzentrierten und es schafften, sie zurückzutreiben, griff Dom nach Ayleens Kleidung, bekam sie zu fassen und zog sie hinter sich her… als wöge sie nichts. Er kannte dieses Gefühl. Als er noch seinen Nanitenkörper besessen hatte, war es ihm genau so leicht gefallen. Er brachte Ayleen zu Carmelita, die sich sofort ans Werk machte und drehte sich um, um sich Beast Mistress zu widmen.
In diesem Moment war er sich nicht sicher, ob Sinister wirklich das haben wollte, was nun aus ihm geworden war…

Nach einem kurzen, aber heftigen Kampf gegen eine weitere Version von Backbreaker und Avenger, den die beiden sehr schnell verloren betrat die Gruppe, allen voran Ayleen und John, das dritte Untergeschoss, in dem John die erste Tür nach einem kurzen Röntgenblickcheck als Computerraum identifizierte. Sicher, in diesem Computer den Aufenthaltsort Donnie´s ermitteln zu können, wollte Ayleen die Tür öfnnen, doch diese war verschlossen.
Dom trat vor. Eine solche Tür oder genauer ein solches Schloss sollte für seine technischen Fähigkeiten kein ernstzunehmendes Problem darstellen. Er streckte die Hand aus, um das Schloss aus der Wand zu ziehen, es folgte ein kurzer Moment der Desorientierung und…
er befand sich im Schloss. Genauer gesagt in einer Art Cyberspace. Das Schloss stellte sich als Miniaturversion eines Expertensystems heraus, das ihn sofort mit einer Identitätsabfrage bestürmte.
“Na, wollen doch mal sehen, wie clever du bist, mein Kleiner!”, dachte sich Dom und stellte sich dem System als Mr. Sinister vor, was dieses prompt akzepiterte. Dom grinste in sich hinein. Die komplette Palette der Schlossmöglichkeiten lag ihm offen. Breit grinsend generierte er einen neuen Account, erstellte einen einfachen Code und “loggte” sich aus.
Dann gab er den neuen Code ein und die Tür öffnete sich.
Drinnen konnte er nur noch mit offenem Mund da stehen und staunen. Da erstreckte sich über einen kompletten Raum Computerhardware im Wert von mehreren Millionen Dollar. Das heißt, sie wäre mehrere Millionen wert gewesen, hätte irgendeine Firma die Möglichkeit besessen, SOLCHE Geräte zu bauen. So waren sie nahezu unbezahlbar. Tech Demon verstand sein Geschäft wirklich.
Nach einem kurzen “Log On” war er sich sicher. Das würde ein hartes Stück Arbeit, aber mit seinen neuen Fähigkeiten wäre es zu machen.
Nach von außen betrachtet kurzer Zeit verließ er den Rechner wieder und strahlte seine Kameraden an. “Auf diesem Chip befinden sich sämtliche genetischen Informationen zu den Marauders!”

Bio:

Geboren wurde ich am 13. April 1989 als Connor Francis O´ Murphy im Stadtteil Astoria in New York als vierter Sohn von Gunnery Sergeant Francis O´ Murphy, United States Marine Corps und Kayleigh O´ Murphy, Rechtsanwaltsgehilfin, seiner Frau.
Ich habe drei Brüder, deren Namen Sean, Rory und Colin lauten. Und damit fängt es an…

Meine drei Brüder sind jeder mindestens 1,95 groß, richtige irische Prachtburschen (wie mein Vater sagen würde). Sie zeigten schon immer herausragende Leistungen im Sport, waren aber im Gegensatz zu landläufigen Klischees auch nicht auf den Kopf gefallen. Der Älteste, Sean Patrick, ist inzwischen Major im USMC, was meinen Vater mit einem bärbeißigen Stolz erfüllt. Die beiden anderen haben es jeweils zum Lieutenant gebracht, sind aber ebenfalls auf dem besten Weg zu höheren Dienstgraden.
In gewissem Sinne bin ich, der während eines sogenannten militärischen Testprogrammes verschwand, eine Enttäuschung für meinen alten Herrn. Aber dazu später.

Vom heutigen Standpunkt aus gesehen würde ich sagen, ich hatte eine schöne Kindheit. Ich hatte eine Mutter, die immer da war, einen Vater, der zwar nicht immer da war, aber dafür die tollsten Dinge zu erzählen vermochte von Männern, die er ausbilden sollte und drei Brüder, die groß, breit und stark waren und die (auch mit mir, dem "Schwächling), zusammenhielten.
Meine Erziehung war zwar streng (mein Vater war einfach niemand, der “Probleme ausdiskutiert”), aber gerecht und ich würde sagen, ich habe mich gut entwickelt.
Mein Vater störte sich einzig daran, daß ich eben nicht groß und breit war wie meine Brüder und ein paar Mal warf er meiner Mutter auch im Spaß vor, ich müsse von einem anderen Vater stammen, was sie regelmäßig in einen irischen Wutanfall trieb, vor dem sogar der gestandene Gunny den Rückzug einleitete. Tatsächlich war meine Abstammung nie ein ernstgemeintes Thema und mein Vater liebte mich trotz meines “schwächlichen” Körpers, nur eben auf seine Weise.
Ich trainierte mindestens genau so hart wie meine Brüder, wenn nicht sogar härter, hatte eben leider nur das Pech, eher drahtig zu werden als massiv.

Was sowohl meinen Vater als auch meine Brüder beeindruckte (meine Mutter interessierte sich eher weniger dafür), war mein offensichtliches Händchen für Technik. Im Alter von 11 Jahren half ich meinem Vater und meinem Bruder dabei, einen `68er Dodge Charger RT, den Sean total ruiniert auf einer alten Farm entdeckt hatte, zu restaurieren. Anfangs sagten sie mir, ich wäre noch zu klein für sowas und könnte ja später beim Lackieren helfen, aber als sie dann den Motor fertig hatten und der einfach nicht anspringen wollte, kam meine Gelegenheit. Ich schlich mich nachts in die Garage und stellte das richtig, was meiner Ansicht nach so offensichtlich verkehrt war, daß es einem fast ins Gesicht sprang. Am nächsten Morgen lag ich ölverschmiert und schlafend in der Garage und als mein Vater mich fand und nach dem Grund für mein Verhalten fragte (er fragte IMMER… schließlich könnte es ja einen wirklich guten Grund gegeben haben, der auch einem Gunny genügte), ließ ich einfach den Motor an.

Ich denke, das war der Augenblick, in dem er mich als seinen Sohn akzeptierte. Es war zwar nie so, daß er mir irgendeine Form der Abneigung gezeigt hätte, aber ich hatte ihn bis zu diesem Moment enttäuscht. Und da war ich nun, 11 Jahre alt, gerade mal der Elementary School entwachsen und löste quasi von einem Moment zum nächsten ein Problem, das vier technisch ziemlich versierte Männder eine Woche lang beschäftigte.

Fortan war alles im Lot. Mein Vater brachte mir hin und wieder defekte Geräte, die ich reparieren sollte (ich schätze, für ihn war es ein Experiment. Er wollte herausfinden, ob ich nicht irgendwie geschummelt hatte) und für meine Brüder war ich McGyver. Ich bekam sogar ein original Schweizer Taschenmesser zu meinem zwölften Geburtstag.

Als ich alt genug war, schrieb ich mich, wie meine Brüder vor mir, beim USMC ein und kam zur Grundausbildung (nicht bei meinem Vater) nach Parris Island in South Carolina.
Nach der Grundausbildung ging es dann zurück nach New York, in die Marine Corps Logistic Base nach Albany. Dort erhielt ich eine Ausbildung zum Gerätewart (Landfahrzeuge) und später wurde ich zur weiteren Ausbildung nach Kalifornien versetzt, in das Marine Corps Air Ground Combat Center, Twentynine Palms, Kalfiornien.

Meine Ausbildung schloss ich als Klassen- und Jahrgangsbester ab und hatte sogar die beste Note seit dem Bestehen des USMC. Für die nächsten 2 Jahre verblieb ich in Kalifornien und war zufrieden damit, defekte Flugzeuge oder Flugzeugteile zu reparieren und in meiner Freizeit an Autos (mein eigenes oder die von Kameraden) herumzuschrauben. Vom sogenannten Mutantenproblem bekamen wir relativ wenig mit. Nur das, was die Nachrichten so zeigten, aber ich war mir schon früh sicher, daß mein Vater in seiner Meinung über Nachrichten und Politiker Recht hatte. Alles Arschlöcher!

Der Tag des Unfalls wird mir wohl ewig im Gedächtnis bleiben. Bis dahin hatten weder ich noch meine Vorgesetzten sich sonderliche Gedanken über meine Fähigkeiten im Umgang mich technischen Geräten gemacht. Ich hatte eben einfach ein Händchen dafür.
An diesem Tag änderte sich alles.
Wir hatten gerade das Triebwerk eine F-15 Eagle repariert (einer der Servomotoren der Auslassöffnung hatte Öl verloren, wodurch sich diese nicht mehr richtig köntrollieren ließ) und sie auf dem Prüfstand festgezurrt, als es passierte: eines der Halteseile löste sich, der Jäger riss sich halb los und bevor ich einen Notstopp der Triebwerke einleiten konnte, wurde ich vom Abgasstrahl der Triebwerke erfasst.
Ich werde keine Details nennen, aber es war heiß. Verdammt heiß! Ich wurde nach hinten geschleudert und kam im Sand auf und konnte nur noch schreien, bis ich irgendwann gnädigerweise das Bewusstsein verlor.

Das nächste, was ich hörte, war ein piepsendes Geräusch. Ich öffnete die Augen und sah ein weißes Zimmer, weiße Laken, unter denen ich teilweise lag und Verbände, soweit ich sehen konnte.
Neben meinem Bett saß meine Mutter und mein Vater und meine Brüder standen außen herum.
Ich hörte meine Mutter leise weinen und hob den Arm, um sie zu trösten, Ihr zu sagen, daß das alles gar nicht so schlimm sei, daß es mir eigentlich ganz gut ginge, leider ging das nicht, weil mein Mund wie auch fast mein ganzes restliches Gesicht von Verbänden umhüllt war.
Gleichwohl hatten meine Leute meine Bewegung mitbekommen und redeten nun auf mich ein.
Es sei der Fehler eines Corporals gewesen, der das Seil nicht richtig befestigt hatte, erzählte mir mein Vater. Er werde dafür sorgen, daß der Kerl bestraft würde…
Meine Brüder schworen dem Mann finstere Rache. Meine Mutter weinte.
Ich sah und hörte dem Ganzen teilnahmslos zu. Ich konnte nicht ganz verstehen, was da eigentlich los war. Ich hatte lediglich starke Schmerzen im Brust- und Halsbereich, aber sonst ging es mir doch nicht so schlecht. Gut, vielleicht lag das auch an den Schmerzmitteln, die man mir verabreicht hatte.

Irgendwann kam dann ein Arzt herein, untersuchte mich kurz und erklärte mir, daß meine Brust, mein Hals und Teile meines Gesichts schwere Verbrennungen erlitten hätten und er sich wunderte, warum ich überhaupt noch am Leben sei.
Ich murmelte irgendetwas in die Verbände von wegen “tougher irischer Bursche”… und sah, wie der Arzt die Augen aufriss. Scheinbar hatte er meinen schlechten Witz gehört, fand ihn aber nicht komisch.

Er drückte den Rufknopf für die Schwester, gemeinsam nahmen sie mir (unter den Beteuerungen des Arztes, der meinem Vater immer wieder erklärte, daß ich gar nicht reden könnte, weil ich keine Stimmbänder mehr besäße) die Verbände ab und… Überraschung!
Mein Fleisch, meine Haut, sogar meine Bartstoppeln, alles war da. Ich war vollständig genesen.
Im nächsten Moment wurde meine Familie aus dem Zimmer verfrachtet und man nahm mir Blutproben ab. In den nächsten Tagen hatte ich nur selten Besuch, doch konnte sich mein Vater immer wieder Zutritt verschaffen. Er hatte wohl, wenn ich das richtig mitbekam, die Wache vor dem Zimmer bedroht (ich glaube, er hat den Mann ausgebildet).
Er sagte mir, ich müsse mir keine Sorgen machen und er wüßte, wie er mir helfen könne.
Zwei Tage später kam er in Begleitung eines Lieutenant General wieder. Ich war inzwischen vollständig von den Verbänden befreit und lag im Zimmer herum oder joggte (immer in Begleitung eines bewaffneten Postens) durch den Park.
Der General sagte mir, er hätte da eine Aufgabe für mich. Genaue Details könne er mir noch nicht nennen, aber es würde mir helfen, dieses Mutationsproblem in den Griff zu bekommen und dank meiner offensichtlichen Heilungskräfte hätte ich ausgezeichnete Chancen, alles zu überstehen.
Ich mag mich irren, aber ich glaube, mein Vater sah nicht sonderlich glücklich aus. Im Nachhinein bekam ich heraus, daß man ihn gezwungen hatte, mich zu überreden. Man drohte ihm an, ihn und seine Söhne unehrenhaft zu entlassen, aus vorgeschobenen Gründen. Nun ja… ich mochte den General von Anfang an nicht besonders.

Nach meiner Zustimmung wurde ich in ein geheimes Laborkrankenhaus verlegt, wo zunächst einige Tests durchgeführt wurden, um die Stärke meiner Heilungsrate zu bestimmen.
Ich muß sagen, diese Tests waren das schmerzhafteste, was mir je passiert ist. Als ich schon dachte, ich könnte es nicht mehr ertragen, verkündete man mir, die Tests wären abgeschlossen und ich könne mich nun drei Tage erholen, was ich auch (in dem Umfang, der hier möglich war) tat.
Nach drei Tagen steckte man mich in eine Glasröhre, setzte mir eine Atemmaske auf, die Röhre wurde mit einer warmen Flüssigkeit gefüllt und als ich gerade anfing, mich zu fühlen wie Luke Skywalker im Bactatank, begannen die Schmerzen.
Ich sah silbrige Wolken durch die Flüssigkeit treiben, die sich dann auf meinem Körper festsetzten und anfingen, ihn aufzufressen. Ein besseres Wort fällt mir dazu nicht ein. Außerhalb des Tanks beobachteten mehrere Leute in Laborkitteln oder Uniformen das Geschehen und einige andere in Laborkitteln bedienten irgendwelche Geräte.
Irgendwann verlor ich das Bewusstsein.
Als ich wieder zu mir kam, schwamm ich nicht mehr im Tank, ich stand darin. Die Laborkitteltyen waren verschwunden, nur der General war noch da. Er griff sich ein Sprechgerät und erklärte mir, daß mein Körper jetzt ein anderer sei. Man habe aus einem Metall namens Adamantium Nanobots gebaut (das sind winzige Roboter) und diese darauf programmiert, meinen Körper zu ersetzen. Bis auf mein Hirn bestünde jetzt alles aus Adamantium und ich hätte wohl auch eine gewisse Kontrolle über die Naniten. Wie groß die sei, müsse man noch herausfinden, aber ich sei der Soldat der Zukunft. Er sagte das mit einem irgendwie irren Funkeln in den Augen.
Danach verließ er den Raum und ich schlief ein, wahrscheinlich ein Beruhigungsmittel.

Bei den Tests stellte sich heraus, daß ich nicht nur stärker und geschickter geworden war. Ich war auch in der Lage, meine Gestalt beliebig zu verändern. Ich konnte so ziemlich alles und jeden darstellen. An der Feinkontrolle mußte zwar noch gefeilt und trainiert werden, aber für den Anfang war das mehr, als man erwartet hatte. Zum Glück konnte ich meine Aufseher täuschen, indem ich ihnen vormachte, nur die Gestalt von Gegenständen annehmen zu können.

Mir genügte es jedenfalls. Nachdem ich erst einmal begriffen hatte, wie alles funktioniert, gelang es mir, eine der Wachen auszuknocken und aus dem Stützpunkt zu fliehen.
Von dort schlug ich mich nach Miami durch und erschuf mit Hilfe einiger neugewonnener Freunde Dominic Toretto, den Streetracer und Autobastler. Ich hatte den Körper eines Schauspielers aus dem 20ten und 21ten Jahrhundert angenommen und da ich auch ein recht guter Fahrer war, hatte ich mein Auskommen mit Straßenrennen der illegalen Art und einigen anderen Jobs, auf die ich jetzt nicht näher eingehen möchte.

Tja, und da lebe ich nun, schraube an Autos und Motorrädern, Jetskis und Booten herum, fahre Rennen und versuche alles, um Schwierigkeiten mit der Polizei aus dem Weg zu gehen.

Dom besitzt einen starken Charakter und geht keiner Konfrontation aus dem Weg, im Gegenteil scheint er diese sogar zu suchen und zu provozieren. Was Ihm zumeist jedoch nicht gelingt, ist der Umgang mit Frauen. Er hat keine Probleme damit, eine Frau zu einem Ausflug in die Federn zu bringen, doch längerfristige Beziehungen sind Ihm ein ewiges Rätsel. Einzige Ausnahme hierzu war eine Mutantin namens Kachiko, die es zu seiner Verwunderung mehr als 4 Jahre mit Ihm aushielt. Freiwillig hätte er sie nie verlassen, doch war er aufgrund einer Razzia dazu gezwungen und mußte sich versteckt halten, um Sie und Ihren Bruder, mit dem Ihn eine tiefe Freundschaft verbindet, nicht in Gefahr zu bringen.
Er freut sich aber schon auf den Tag, an dem er Ihre Stimme wieder hören kann.

Dom

New X-Men 2019 D0m